Body-Mind-Verfahren verbessern die Schwangerschaftsrate bei Kinderwunsch-Behandlung


Body-Mind-Verfahren helfen im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen die Schwangerschaftsraten zu erhöhen

Forschungsarbeiten haben nachgewiesen, dass eine Vorbereitung durch die Teilnahme an einem Body-Mind-Kurs in den 2 Monaten vor einer künstlichen Befruchtung, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft im Vergleich zu Frauen ohne das Einüben eines Body-Mind-Verfahrens verbesserte.

Die Untersuchung wurde 2011 veröffentlicht. In einem Kinderwunschzentrum wurden 143 Frauen vor Ihrer ersten künstlichen Befruchtung mittels IVF-Verfahren in 2 Gruppen unterteilt. 10 Sitzungen dieses Kurses wurden angeboten und nur 9% der Frauen hatten mindestens die Hälfte der 10 Sitzungen wahrgenommen. Die Schwangerschaftsrate betrug 43% und ergab keine relevanten messbaren Unterschiede zwischen den Gruppen.

Vor der 2. IVF hatten 76% der Teilnehmerinnen an mindestens 50% der 10 Kurse teilgenommen. Die Schwangerschaftsrate betrug nun 52% für die Body-Mind-Gruppe und 20% für die Kontrollgruppe. Hier finden Sie die Studie zum Nachlesen.

Man kann also annehmen, dass die verbesserte Fähigkeit sich entspannen zu können bereits einen positiven Einfluss auf die Einnistung des Embryos hat. Die Entspannungsfähigkeit kann man mit Hilfe verschiedener Verfahren trainieren. Dazu bieten sich zum Beispiel Kurse zu Achtsamkeit, Qigong oder Yoga-Kurse an.

Auch Akupunkturverfahren sind eine Body-Mind-Therapie. Über die Einwirkung auf den Körper wird eine tiefe Entspannung erreicht. Hier wird dies kurz erklärt.

Kennen Sie die interessante Untersuchung zu nur einmaliger Tiefenentspannung bei Blastozystentransfer im Rahmen einer künstlichen Befruchtung?